Am 05.08.2018 gehts los

Wir fahren für 4 Wochen nach Schweden und ja, wir haben einen Reiseplan den wir auch peinlichst einhalten wollen. Lang ist der Plan nicht er beinhaltet genau 2 Tage am 05.07 Fahrt noch Rostock

06.07. Fährüberfahrt nach Trelleborg

alles weitere sehen wir dann

 

Usw
Unsere Anreise nach Rostok Überseehafen 
Unsere Überfahrt nach Schweden war unspektakulär, das Essen an Bord war gar nicht mal so schlecht. In Trelleborg angekommen haben wir uns gleich auf den Weg gemacht nach Ystad. Da der Wohnmobilhafen ‚Marina‘ nur bis 22:00 Uhr geöffnet hat wollten wir auf den nächsten fahren aber der war vollkommen überfüllt 2km weiter haben wir den Parkplatz gefunden siehe Bilder. Abends könnten wir nicht viel sehen und haben uns einfach so hingestellt wie es am besten passte. Morgens waren wir erstaunt wie schön es da war direkt an der Ostsee. 
Wir sind weitergefahren nach Jägersbo in der Nähe von Höör. Ein kleiner Campingplatz am See, auch hier merkt man die Trockenheit. Der See ist schon ziemlich weit eingetrocknet. Auch hier, wie fast überall in Schweden ist bei dieser Trockenheit offenes Feuer und auch Grillen jeder Art verboten. 
Wir sind weiter unterwegs Richtung „Michel aus Lönneberger“, zwei Plätze hatten wir angefahren. Der erste war viel zu klein bzw. zu kurz für unser WoMO der zweite Stellpatz lag vor einem Campingplatz war aber ein Quick Stop also nur von 18:00 bis 10:00 und der Campingplatz hat uns nicht gefallen. Jetzt sind wir auf einem Platz am Torsjörn See hier ist es schön und es gefällt uns. Teilweise sind wir auf Straßen gefahren wo einen besser keiner entgegenkommt. Ist uns auch keiner entgegengekommenen, wahrscheinlich fahren die Einheimischen andere Wege. 
Wir waren bei „Michel“ obwohl er hier in Schweden Emil heißt. Es fürt eine kleine Straße dorthin, es können sich aber noch zwei Fahrzeuge begegnen. Wenn einer anhält, daß funktioniert hier sehr gut. Vor dem Gelände befindet sich ein großer Parkplatz, hier kann man auch mit einem größeren Wohnmobil gut parken. Der Besuch kostet. 60 SEK und es gibt mehr zu sehen wie wir erwartet haben. Es gibt auch Kaffe und ich meine auch Kuchen, einen kleinen Andenkenladen, ein Spielplatz, ein Streichelzoo und die ganzen Gebäude aus den Filmen inclusive Fahnenmast an dem Michel seine Schwester Ida hochgezogen hat. Es gibts leider nur billige Andenken dort was hochwertiges haben wir nicht gesehen. Zurück Gigs wieder den selben weg bis zum nächsten bezahlbaren Stellplatz in der Nähe von Hult ein schöner Platz mit allem was wir brauchen. Bezahlen geht im Briefumschlag, die sehr netten Stellplatzbetreiber kommen mehrmals am Tag vorbei und reden auch mit jedem. 
Wir fahren weiter nach Forsvik auf einem Naturcampingplatz. Also die Koordinaten bei Facebook rausgesucht und los gehts. Unterwegs vorsichtshalber getankt obwohl noch fast 40 Liter Diesel drin waren.Bei 80 Liter und einem Literpreis von 1,60 € ist die Urlaubskasse schon mal ein Teil leerer aber nutz ja nix. Nochmal nebenbei bemerkt LPG Tankstellen findet man kaum um die Tankflasche aufzufüllenmuss man schon eine Tankstelle speziell suchen und anfahren aber das war noch nicht nötig da wir schon mal an Strom stehen und dadurch viel Gas sparen rechnet sich natürlich nicht aber wir brauchenuns keine Sorgen machen das wir Gasknappheit haben. 
Anfangs war die Fahrt ganz normal aber kurz vor Schluss standen wir mitten auf einem Waldweg und sollten in einem noch kleineren Weg einbiegen, das ging gar nicht, also erstmal in einer Ausweichbucht angehalten und den Campingplatz nochmal bei Google Maps rausgesucht.
Gefühlte 3 Stunden später hatten wir ihn und die Route auf Maps eingespeichert. Es sollte wieder 24 km zurück gehen, nicht so tragisch. Irgendwann dann hieß es wieder rechts abbiegen und es ging durch ein Militärübungsgebiet. Irgendwie war das nicht richtig, nach Gefühl wieder zurück auf die Bundesstraße. Maps brachte uns dann dazu nochmal rechts abzubiegen und nach 3 km standen wir dann vor dem umgefallenen Baum, umdrehen war nicht drin, wir mussten dann ca 2 km rückwärts fahren. Wieder auf der Bundestrasse sind wir dann nach Schilder bis nach Forsvik gefahren. Und dann wieder mit Maps bis zum Campingplatz und siehe da der Platz liegt dierekt an einer Landstraße also eigentlich ganz einfach und wenn wir Maps vpon Fahrradroute auf PKW umgestellt hätten wäre alles sicherlich einfacher gewesen. Der Campingplatz liegt sehr schön am See. Unser Platz hat einen schönen Seeblick, könnte sein das wir den Platz bekommen haben weil wir eine Woche buchen wollen aber so lange werden wir dann doch nicht bleiben. Das mit dem Angeln ist hier son ne Sache wie fast überall in Schweden eigentlich sollte man in Schweden tatsächlich vom Boot aus Angeln. Die Uferberreiche sind kaum begehbar und die guten Zugänge sind für die Badegäste, was man auf verstehen kann. Leider war das Boot vom Platzbesitzer defekt. 
Wir haben uns noch weiter gen Norden begeben nach Grämarksgarden. Ein schöner Campingplatz mitten im Kiefernwald. Die Fahrt war super, eine Straße die wir nehmen sollte war gar nicht da,aberwennmandie ungefähre Richtung nimmt hat das Navi einen bald wieder und schlägt eine andere Route vor. Meike hatte allerdings auch eine gute Karte parat so war es kein Problem. DaderCampingplatzvonHolländern, ich weiß das sind keine Holländer sondern Niederländer aber ich nenne sie trotzdem Holländer, betrieben wird spricht man hier gut Deutsch und man findet auchvieleHolländerhier.Dernette Herr an der Rezeption meinte wir könnten uns irgendwo auf dem großen Gelände einen Platz suchen und hat uns auch ein Arenal empfohlen wo man eventuell SAT Empfang hat.AufPlatz5 standeinNorweger und da viel Platz da war, haben wir Platz 7 genommen, nachdem wir geguckt hatten wohin die Schüssel des Norwegers zeigt. Leider ging da nix mit Fernseh, der Norweger hatuns mitseinem und unseren gebrochenen Englisch erklärt, daß er auf einem anderen Sateliten guckt, also umparken, er hat uns den Platz hinter ihm empfohlen. War ja klar, das zwar derEmpfangvor ihmauchgegeben wäre, aber wer will schon freiwillig jemanden vor sich stehen haben, wenn es nicht unbedingt sein muss. Nach vielen rangieren, ein Holländer mußte noch seinen PKWvorfahren,standen wirauf Platz4 und mit Fernsehempfang, leider standen wir nun so dicht an den Norweger das wir unsere Markise nur knapp ausfahren konnten. Also nochmal umparken einen Meterweiter und siehe da alles funktioniert.
Leider kann man auch hier keine Angelköder bekommen. Der Holländer uns gegenüber war so nett und hat uns sogar angeboten uns zum nächsten Angelladen zu fahren ob wohl der 20 km von hier weg ist. Das war sehr nett gemeint aber nur für Maden und Würmer wollten wir ihm nicht die Umstände nicht machen. Gestern Abend konnten wir nicht mehr alle Programme empfangen auch ein neues Ausrichten der Schüssel,  ca5 Mal, hat nichts gebracht da wir aber das Problem mit dem Umschalten schon ein paar Mal hatten, haben wir den Fernseher getauscht, zum Glück haben wir im Schlafbereich den Gleichen, und siehe da der funktioniert. Zum Wasser sind es ca. 150m. Manchmal soll man hier Elche zu sehen bekommen, wir gucken auch jeden Tag, aber haben noch keine gesehen.
Zwei große Brassen hat Meike noch gefangen mit der Feeder Angel 
Leider sind wir spät weggefahren, weil ich nicht gelesen habe das die Reception um 10:30 Uhr zu macht ist mir auch nie aufgefallen weil die Platzbetreiber immer da waren, nur eben an diesem Tag nicht. Da die Betreiber aber gut Deutsch sprechen habe ich ihn angerufen und Gott sei Dank wollte er in einer Stunde wieder da sein. Jetzt hatten wir Zeit genug um zu entsorgen und aufzufüllen, danach bräuchten wir nur 30  Min warten und 5 Min später war alles erledigt und wir auf den Weg nach Sunne. In Sunne gibts den einzigen Angelladen weit und breit mit einem wirklich guten Sortiment für alle Arten des Angelns auch wir haben da alles gefunden war wir brauchen und auch nicht unbedingt brauchen. Danach ging’s dann ca 170 km wieder Richtung Norden nach Venjans Camping. Ganz Toll super Wetter und einen Platz am See, was wollen wir mehr. Die Ausstattung des Campingplatzes ist irgendwo in den 70er Jahren stehen geblieben, aber was soll’s wir Duschen ja sowieso gerne im WoMO. Wenn ich jetzt sage das wir sogar Pilze sammeln waren glaubt mir das wahrscheinlich keiner, ganz ehrlich ich hätte das auch letzte Woche noch für unmöglich gehalten. Hier kann man gar nicht anders, Pilze gibts hier jede Menge die haben wir sogar gefunden. Ich muss allerdings auch erwähnen das hinter uns ein nettes Ehepaar campt die sich auskennen und sich unsere Pilze angeschaut hat. Alle von uns gesammelten Pilze waren essbar einige wurden allerdings aussortiert weil zu alt und Maden drin. Jetzt wo ich es hier so niederschreibe fällt mir ein eigentlich hätte man auch versuchen können die Maden raus zu pulen und als Köder zum Angeln zu nehmen. 
Naja haben wir nicht gemacht.
So gabs Gestern Abend Pilze mit Brasse, natürlich auch selbst gefangen, wenn alle Urlauber das so machen können die Schweden nicht viel an uns verdienen. Wie auf dem Foto zu sehen hat auch noch ein Minihecht angebissen. Der schwimmt aber, wie die vielen kleinen Barsche und Rotaugen die angebissen haben, wieder im See. 
So toll wie hier habe ich mir Schweden vorgestellt. Es ist Tagsüber meistens noch schön warm, Nachts fallen die Temperaturen auch schon mal bis 1 Grad zurück obwohl wir erst Ende August haben.
Die Rückfahrt beginnt. Erstmal nicht so weit, wir fahren zum Värner See und zwar nach Örnas Camping.
Auf dem Weg dahin sind wir an ein Achtung Schild vorbei gefahren, wobei wir uns nicht einig waren, war da eine Kuh oder vielleicht ein Schaf abgebildet. Kurze Zeit später wars dann klar, wie ihr auf dem Bild sehen könnt, es war ein Schaf auf dem Schild. Im Ort angekommen stand auf dem Schild Durchfahrt nur bis 3,5 t aber wie das so ist, wenn man sich nicht auskennt, durchfahren, war auch nicht tragisch ging nur ca 1000 m durch den Ort. Vor dem Campingplatz angekommen erstmal Einchecken, da ich noch viele Kronen in der Tasche hatte, habe ich in bar bezahlt und wie ich im Nachhinein festgestellt habe waren damit meine Kronen weg entweder hat die Dame mir kein Wechselgeld rausgegeben oder ich hab’s da vergessen. Jedenfalls hat mir mein reklamieren hinterher nichts mehr gebracht, mit meinem gebrochenen Englisch brauche ich mich auch nicht viel aufregen, somit habe ich die 300 Kronen abgeschrieben. Da wir 2 Tage geblieben sind habe ich beim zweiten Tag mit Visa bezahlt da passt es dann ohne Wechselgeld.
Aber dennoch ist es hier sehr schön. Am ersten Abend konnte man das Gefühl haben wir stehen direkt an der Nordsee bei dem Wind waren hier schon recht hohe Wellen. Am zweiten Tag hatten wir dann super Wetter und konnten sogar die Spatzen füttern die hier ohne Probleme das Knäckebrot aus der Hand fressen. 
Leider unser letzter Tag in Schweden. Nach gut 400 km Fahrt haben wir den Yachthafen in Landskrona erreicht. Von hier aus kann man schon in der Ferne die Öresundbrücke sehen. Es war nochmal ein schöner warmer Abend.
Der Platz ist super mit ordentlichen Sanitärgebäude, vielleicht etwas schlecht zu finden aber wenn man vorm Yachthafen steht einfach immer weiter fahren dann sieht man den WoMo schon.

zurück nach Deutschland ging es über die Öresundbrücke und über die Belt Brücke.

Für die Öresundbrücke haben wir 115,36 € und für die Belt Brücke 81,82 € bezahlt

Mit der Fähre fahren ist auch nicht teurer, spart aber etliche Kilometer.

In Kaltenkirchen nochmal Halt gemacht und bei Angelsport Moritz eingekauft.

Der Stellplatz in Kaltenkirchen ist kostenlos aber weit zu laufen für die WC entleerung ca 500 m durch die öffentlichen Straßen. Ich habs mir nicht angetan mit der Klokiste übern durch die Straßen zu ziehen. Der Stellplatz war ziemlich voll weil an dem Wochenende das Werner Rennen war.

Mein Fazit von der Reise:

Schweden ist wunderschön wer allerdings viel Natur und viel Ruhe erleben will sollte schon bis Mittelschweden fahren.

Bargeld braucht man in Schweden sogut wie garnicht alles wird mit VISA bezahlt, außer die Fiskekarten die muß man überall in Bar bezahlen.

Gasversorgung kann ich nicht viel sagen, weil wir kein Gas gebraucht haben nur soviel LPG Gas für die Tankflasche gibts sehr wenig auf blauen Dunst wird man kaum eine finden.